Der PC ist nicht kleinzukriegen

Sie suchen nach dem Artikel „Der PC ist nicht kleinzukriegen“?

Diese Seite ist nicht mehr verfügbar. Dennoch haben wir hier eine kurze Zusammenfassung des Artikels her für Sie vorliegen.

Bitte sprechen Sie uns bei Fragen an oder senden uns eine Nachricht an kontakt@gimik.eu.

Dieser Beitrag wurde am 28.02.2014 von Eva-Maria Zöllner im Original verfasst.


Die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte steigen stetig. Im 3. Quartal 2013 wurden nach einer Studie der IDC weltweit 47,6 Millionen Tablets verkauft. Die Smartphones legten noch deutlicher zu. Nach einer Studie von Gartner wurden 1,8 Milliarden Stück im Jahr 2013 verkauft. Aber verdrängen können die mobilen Endgeräte den klassischen PC und das Notebook nicht, das zeigen die Trends.

316 Millionen PCs in 2013 verkauft

Mit knapp 316 Millionen verkaufter PCs (mit Notebooks) ist der Absatz im Jahr 2013 besser ausgefallen, als Analysten angenommen hatten. Damit lagen die Verkaufszahlen nur etwa 10% unter den Verkäufen des Vorjahres.

 

 

Die Zeitreihe bildet den weltweiten Absatz von PCs in den Jahren 2009 bis 2012 ab und gibt eine Prognose für 2013 und 2017. Im Jahr 2017 werden sich laut IDC die weltweiten Absatzzahlen von Desktop-PCs und portablen PCs auf insgesamt rund 320 Millionen Stück belaufen.

* Prognose. Die Daten beziehen sich auf Desktop-PC und Laptops (ohne Tablets). Ab 2010 enthalten die Daten für PCs auch den Absatz von Workstations. Der Wert für 2009 ist deshalb nur bedingt mit denen der Folgejahre vergleichbar.

Der Enfluss des veränderten Nutzerverhaltens

Wie erklärt sich das: Hohe Zuwächse beim Absatz von „mobile Devices“ – mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones – und zugleich ein nur geringfügiger Rückgang des Absatzes bei Desktop-Rechnern und Notebooks?

Wer schon einmal versucht hat, eine Präsentation mit aufwändiger Tabellenkalkulation an einem Tablet zu gestalten, wird gerne wieder an den Schreibtisch und zum Desktop-PC oder Notebook zurück kehren.

Die Nutzer gestalten ihre Gewohnheiten nach der Bequemlichkeit der Handhabung. Unterwegs und für die Nutzung des Internets wird bevorzugt ein mobile Device eingesetzt. Für Aufgaben der Kalkulation oder der Textverarbeitung mit ihren anspruchsvollen Gestaltungsanforderungen aber wird überwiegend weiterhin der Festrechner genutzt.

Digital affine Nutzer haben Beides

Der Desktoprechner und das Notebook behalten ihren festen Platz – neben dem Tablet und dem Smartphone. Wir sehen heute: Die mobile Devices verdrängen den PC nicht. Die Nutzer haben Beides, mobile Geräte und einen PC mit bequemem, großem Bildschirm auf dem Schreibtisch.

Die PC-Verkäufe werden nach Analystemeinung weiter sinken. Ein Grund dafür wird sein, dass die Nutzer ihren Desktop-PC oder ihr Notebook nicht mehr so schnell durch ein neues Gerät ersetzen. der PC zuhause auf dem Schreibtisch wird heute einfach länger genutzt. Die mobile Devices werden deutlich schneller ausgetauscht.

Firmenkunden haben den PC-Markt im vierten Quartal 2013 belebt

Windows hat auf die Verkaufszahlen 2013 einen Einfluss genommen. Mit der angekündigten Einstellung der Unterstützung für das von Firmen noch sehr viel genutzte Windows XP haben viele Unternehmen vor dem Jahreswechsel neue PCs angeschafft und damit den Absatzrückgang bei PCs gedämpft.

Im B2B-Bereich sind der Desktop-Rechner und die Workstation weiter fest verankert. Viele Unternehmen ergänzen ihre EDV mit mobile Devices für die Mitarbeiter und erweitern so die Möglichkeiten der internen und externen Kommunikation.

Quellen

Bild 1: www.statista.com Studie der International Data Corporation, Erhebung durch IDC,http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS24314413 September 2013

JENS D. BILLERBECK http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Weltweit-ging-Absatz-PCs-um-10-zurueck

 

Impressum

Kommentare

Leave A Response